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Die Idee zu diesem Artikel ist beim Book Of Ra Online Spielen entstanden, als einer unserer Autoren versucht hat, seine Einsätze bei diesem Slot-Klassiker gewinnbringend zu vermehren. Er liebt das ägyptische Setting und die vielen Features des Spiels. Wir anderen haben uns derweil darum gekümmert, unsere Versicherungsdetails auf den neuesten Stand zu bringen – und bei dem ganzen Papierkram kam es uns in den Sinn: Sind Versicherungen nicht auch irgendwie eine Form von Glücksspiel? Dieser Diskussionsfrage widmen wir uns in diesem Artikel, und du bist eingeladen, uns nach der Lektüre deine eigene Meinung dazu per E-Mail mitzuteilen.

Gemeinsamkeiten von Glücksspiel und Versicherungen

Um der Frage nachzugehen, schauen wir uns erst einmal die Gemeinsamkeiten beider Felder an. Das Glücksspiel lässt sich durch einige ganz offensichtliche Faktoren definieren: Es gibt eigentlich keine Strategie; das Gewinnen ist reine Glückssache. Vor allem im Online Casino, wo ein Zufallsgenerator für die Symbole bei den Slots oder die Zahl beim Roulette verantwortlich ist. Taktisches Vorgehen spielt hier also keine Rolle. Beim Glücksspiel gehört außerdem dazu, dass wir Geld einsetzen – mit dem Ziel, es vermehren zu wollen. Genauso gut können wir es aber auch verlieren. Wir selbst entscheiden aber, wie hoch unser Einsatz ist und wann wir mit dem Spielen aufhören.

Betrachten wir einmal das Vorgehen bei Versicherungen, gibt es tatsächlich ein paar Dinge, die in gewisser Weise ähnlich sind, wenn auch auf skurrile Weise verdreht: Ob wir nämlich mit einer Versicherung gewinnen (also einen Unfall haben, aber abgesichert sind) oder verlieren (wir zahlen ein, aber es passiert nichts), können wir nicht voraussehen. Es ist wie ein Glücksspiel, für das wir uns absichern möchten. Man könnte sagen, dass wir mit einer Versicherung dann gewinnen (Sicherheit), wenn wir eigentlich verlieren (Unfall). Teilweise können wir entscheiden, wie hoch unser Versicherungsbeitrag ausfallen soll und wie lange die Laufzeit beträgt, doch diese Flexibilität ist nicht immer gegeben. Bei den Versicherungen zahlen wir außerdem regelmäßig ein, während wir beim Glücksspiel auch mal eine Pause einlegen können und an keine dauerhafte Einzahlung gebunden sind.

Ein Glücksspiel mit anderer Zielsetzung

Der große Unterschied liegt eigentlich in der Zielsetzung. Während wir beim Glücksspiel unser Geld vermehren möchten, setzen wir bei einer Versicherung zwar ebenfalls einen bestimmten Betrag ein, doch am Ende wartet leider kein Jackpot auf uns. Was wir hingegen erwarten können, ist ein „Gewinn“ im Schadensfall, den wir dann nicht selbst bezahlen müssen. Allerdings gibt es mittlerweile tatsächlich einige Versicherer, die Beiträge zurückzahlen, wenn kein Unfall passiert oder kein Schaden gemeldet wird, doch auch hier bekommen wir keinen wirklichen Gewinn heraus. Zudem sind wir bei Versicherungen nicht allein vom Glück abhängig, denn wir können schließlich selbst aufpassen, keinen Unfall zu bauen. Problemen wie Wasserschäden hingegen sind auch wir manchmal hilflos ausgeliefert.

Fazit

Ob man es glaubt oder nicht, aber Glücksspiele und Versicherungen sind sich in mancher Hinsicht gar nicht so unähnlich. Natürlich gibt es einige bedeutende Unterschiede, wenn es um die Ziele geht, die mit beidem verfolgt werden. Letztendlich kommt es bei beiden Dingen aber hauptsächlich auf eins an: Glück haben oder nicht!

Diese Zeiten der schnellen Veränderungen und globaler Ansätze führt heute zu neuen Lebensmodellen, denen die Menschen unterworfen sind. Die frühere Formel “Lehre, 40 Jahre Arbeit in diesem Beruf, Rente” hat sich längst überlebt. Man muss heute damit rechnen, in seinem Leben, zwei oder drei Berufe zu erlernen. Diese unsicheren Rahmenbedingungen führten auch dazu, dass weniger Menschen den klassischen Lebensweg gehen und gingen. Immer weniger Familien werden gegründet und immer weniger Kinder werden in Deutschland geboren. Mit einem Blick auf oft magelnde und unklare Perspektiven von Menschen erstaunt dies nicht!

Auch der 2002 eingeführte Euro hat seine Rolle in diesen zyklischen Betrachtungen gespielt. Der Euro ist schlicht und ergreifend handwerklich schlecht gemacht. Eine Währung wird immer davon beeinflusst, wie sich Geld- und Warenmenge in einer Volkswirtschaft gegeneinander verhalten. Die Begrifflichkeiten hierzu sind Inflation und Deflation. Mit dem Euro hat man vielen europäischen Volkswirtschaften eine Währung übergestülpt. Man hat hierbei, quasi, so getan, als ob diese einzelnen Volkswirtschaften eine gesamte Volkswirtschaft bilden! Mit zeitlichem Versatz zeigt sich nun, dass diese Gleichung nicht aufgehen kann. Dinge wie Stabilitätspakt oder unterschiedliche Umrechnungsfaktoren (alte Währung versus Euro) können und konnten dieses Manko nicht ausgleichen. So erstaunt auch nicht, dass mancher Euro-Staat nun pleite ist oder sich auf die Pleite zu bewegt. Die Verhältnismäßigkeit zwischen Währung und Warenmenge einer Volkswirtschaft muss einfach gegeben sein, da helfen auch keine Rettungsschirme.

Europa ist mittlerweile wirklich das Abendland. Auch in Deutschland wird die Bevölkerung immer älter und immer weniger junge Menschen rücken nach. Wir sind noch längst nicht am Ende dieser Entwicklung angelangt. Man spricht vom sogenannten demographischen Wandel, der übrigens keinesfalls überraschend eintritt. Eines dürfte feststehen: Die Familie der 50iger und 60iger Jahre wird es in Deutschland nicht mehr geben. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen derartiges nicht mehr zu. Viele Menschen müssen heute zwei oder drei Jobs annehmen um das teure Leben überhaupt noch bestreiten zu können. Die Politik sonnt sich in günstigen Statistiken zur Arbeitslosigkeit. Dies sind aber wirklich nur Statistiken, da die sogenannten Mini Jobs vieles der Problematik verdecken. Auch die Firmen nutzen die MiniJobber für ihre Zewcke. Lieber drei Minijobber als eine Festanstellung lautet die Devise. Damit spart man Beiträge zur Sozialversicherung und ist flexibler, was Personal angeht.

Um in der Zukunft bestehen zu können sind innovative Lösungen gefragt. Der bisherige Baukasten der Politik und reine Behandlung von Symptomen reicht nicht zur Bewältigung der Probleme. Die zukünftige Gesellschaft und Arbeitswelt ist eine andere als jene, die wir heute kennen. Das fängt im Kindergarten an und hört beim Übertritt in die Rente auf. In jedem Fall wird hierzu eine viel stärkere Verbindung von Arbeitswelt und Privatleben benötigt werden. Wir verlassen im Moment gerade die Industriealisierung und wenden uns einem Zeitalter der Informationswelt zu. Vor dem Hintergrund der aktuellen Umweltprobleme ist dies auch durchaus sinnvoll. Warum fährt ein Arbeitnehmer heute jeden Tag dreissig Kilometer ins Büro, obschon er seine Büroarbeit auch vom heimischen Arbeitsplatz ausüben könnte? Solche Überlegungen wird man sich mehr und mehr machen müssen, will man Ressourcen und Kapital schonen.

Auch die Schule wird sich von der reinen Bildungsanstalt weg bewegen. Die Schule muss mehr Stärken von Schülern fördern und Schwächen ausgleichen. Ihr kommt auch mehr und mehr der Auftrag zu, gesellschaftlich zu vermitteln und zu integrieren. Die Rahmenbedingungen unserer Volkswirtschaft machen dies zwingend erforderlich.

Konjunkturelle Zyklen und Kapital hängen demnach von sehr vielen Faktoren ab, wenn wir über ihre Entwicklung sprechen. Irgendwann wird es sicherlich eine Welt ohne solche Zyklen und ohne Kapital geben (sollte der Mensch sich vorher nicht selber ausradiert haben). Aber von solch einer Zukunft sind wir noch Lichtjahre entfernt!

Viele von uns kennen die Lehren zur Konjunktur aus der Volkswirtschaft. Aufschwung, Abschwung, Depression oder Hochkonjunktur sind Begriffe dieser Lehre. Oftmals wird dies jedoch für zu kurze Zeiträume gefasst. Eigentlich sind solche Zyklen viel, viel länger, als von manchem Betrachter angenommen. Das Deutschland nach dem Ende des 2.Weltkrieges macht dies sehr gut sichtbar.

Die 50iger Jahre werden oft auch als goldene Jahre bezeichnet. Eine andere Formulierung spricht vom sogenannten Wirtschaftswunder. Die Begründung ist recht profan. Die Zerstörungen des Krieges machten einen umfassenden Neuaufbau erforderlich. Dies bedeutet viel Arbeit und damit natürlich viele Arbeitsplätze. Dies generiert, sozusagen, einen langfristigen und sehr steilen Aufschwung. Passend hierzu gestaltete sich die damalige Gesellschaft. Der Vater ging der Arbeit nach, die Mutter führte den Haushalt und kümmerte sich um die Kinder.

In den 60iger Jahren gab es keine sonderlichen Änderungen in diesem Szenario. Die Menge der Arbeit überstieg das Potenzial an Personal. Insoweit etablierten sich Gastarbeiter in Deutschland, ohne die es nicht funktioniert hätte. Es gab einfach zu viel Arbei für zu wenig Menschen in Deutschland. Ende der 60iger war die Hauptschule bevorzugte Schulform – 80 bis 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen besuchten diese Schulform.

Die ersten Veränderungen ergaben sich in den 70iger Jahren, wobei man hier Trends und spätere Wirkung gut beobachten kann. In den 70iger Jahren wurde beispielsweise erstmalig erkennbar, dass Rohstoffe knapp sind und eine Verteuerung zu erwarten ist. Erstes Indiz war die Ölkrise Mitte der 70iger Jahre. Die 70iger sind aber auch das Jahrzehnt der hohen Inflationsraten. Viele Faktoren spielten eine Rolle. Die Gesellschaft war im Wandel (Pillenknick), der Lebensstandard stieg, höhere Energiepreise und hohe Forderungen der Gewerkschaften waren die Folge. Dies führte zu Tarifabschlüssen, die teilweise durchaus 12 bis 15 Prozent betrugen. Solch eine hohe Inflation führt im Regelfall zu einer Gegenbewegung, die da Rationalisierung heißt. Die Firmen versuchen hiermit gestiegene Personalkosten zu kompensieren.

Ende der 70iger begründete sich dann ein Phänomen, welches im Deutschland der 50iger und 60iger Jahre unbekannt war. Die Rede ist vom Thema der Arbeitslosigkeit. Zudem wurden erste Tendenzen sichtbar, dass die Gesellschaft sich in einem Umbruch befand. Spätestens in den 80iger Jahren nahm die Zahl der klassischen Familien ab. Oftmals galt nun: Beide Partner gehen arbeiten und mehr und mehr rückten staatliche Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen in den Focus, was die Beauftsichtigung der Kinder anging.

Die 80iger Jahre waren aber auch das letzte tatsächlich “fette” Jahrzehnt, wenn es um den Zuwachs von Einkommen ging. In diesem Jahrzehnt gab es durchaus tarfliche Erhöhungen von 6 bis 7 Prozent in den Tarifabschlüssen. Auch die 80iger forcierten mithin das Thema Inflation. Wir lebten weiterhin in einem Zeitalter der hohen Zinsen.

Wenn Kapital und Personal teuer ist, so suchen Arbeitgeber nach neuen Wegen. Die 80iger und 90iger Jahre setzten völlig neue Trends, die auch von internationalen Rahmenbedingungen bestimmt wurden. Stichworte sind internationaler Konkurrenzdruck, Globalisierung, technische Innovationen in der Computertechnik und Wandel der Gesellschaft. Die fetten 70iger und 80iger Jahre, mit hohen Zinsen und Inflationsraten, zeigten nun Auswirkungen. Durch den technologischen Fortschritt konnten Unternehmen Personalkosten senken. Die Formel lautete “Maschine ersetzt Mensch”. Die Zahl der Haushalte mit einem Einkommensbezieher nahm mehr und mehr ab. Gleichzeitig stieg die Zahl der Arbeitslosen. Die Arbeitslosigkeit wurde mehr und mehr zum Problem in Deutschland. Die negative Auswirkung dieser Trends auf die Sozialkassen wurde zudem immer offensichtlicher!

Das Schlagwort der 90iger Jahre und des Jahrtausend Wechsels dürfte die Globalisierung gewesen sein. Die Technik ist und war mittlerweile so ausgereift, dass Unternehmen global agieren konnten. Ein gutes Beispiel dieses Trends bietet die Firma adidas. Mitte der 80iger beschäftigte adidas am Standort Deutschland 3.000 Mitarbeiter, die alle Arbeiten abwickelten. Das Unternehmen würde es, ohne die folgenden Umstrukturierungen, heute sicher nicht mehr geben. Sukzessive wurden Aufgaben global verteilt. Marktforschung, Produktentwicklung, Logistik und Verwaltung befinden sich heute in Deutschland und den USA. Die Produktion selber findet in einem preiswerten Drittland statt. Heute beschäftigt adidas alleine in Deutschland, ohne Produktion, etwa 3.000 Mitarbeiter. Viele Unternehmen folgten diesem Rezept: Die Ingenieur Leistung wird in Deutschland erbracht, die Produktion hingegen in einem preiswerten Drittland.

(Fortsetzung folgt)

Seit es die Menschheit gibt, ist es so, dass Menschen unterschiedliche Dinge besitzen. Der eine baut Getreide an, der nächste stellt Schmuck her, der dritte fängt Fische und der vierte züchtet Schweine. Jeder dieser Menschen wollte jedoch nicht nur sein eigenes Produkt geniessen. Es bestand Bedarf nach anderen Produkten, über die der betreffende Mensch selber nicht verfügte. So entstanden, in grauer Vorzeit, die ersten Handelsbeziehungen. Und dieser Handel basierte auf dem Prinzip des Tausches. Man tauschte Felle gegen Nahrung, waffen gegen Werkzeuge, und, und, und. Diese Form des Handels barg zwei Probleme: Die Güter mussten mit zum Handelsplatz gebracht werden. Zudem wurde es dann kompliziert, wenn man tauschen wollte und das Objekt der eigene Begierde nicht zur Verfügung stand. Dies war umso schwieriger, da es Tauschgüter gab, die verderblich waren. Tauschen, schön und gut! Aber neue Ideen waren gefragt.

Irgendwann wurde erkannt, dass Edelmetalle selten und wertvoll sind. Dies traf insbesondere für Gold und Silber zu. Beide Edelmetalle wurden in Minen gewonnen und haben ihren Wert bis heute erhalten. Aus den Edelmetallen wurden Münzen geprägt und diese als Zahlungsmittel genutzt. Wichtig: Der Wert einer Münze bezog sich auf den Materialwert der selbigen! So entstand das erste Zahlungsmittel oder die Geburt des Geldes. Die Geburtsstunde von “Time is cash, time is money”.

Das Problem lag nun darin, dass man diese schweren Münzen mit sich führen musste. Zm einen war dieses sehr unhandlich. Zum anderen war dies nicht ganz ungefährlich. Stellen Sie sich vor Sie reiten mit einem grossen Sack Goldmünzen durch einen dunklen Wald. Und hinter jeder Mauer könnte eine Räuberbande warten.

Es wurde eine Lösung benötigt für einfach transportables Geld. Zudem war der Vorrat an Edelmetallen so beschränkt, sodass man hiermit keine fäechendeckende Versorgung umsetzen konnte. Es wurde eine neue Art von Geld geboren. In dieser einigte man sich auf einen Wert für dieses Geld. Neben Münzen entstanden nun auch Scheine. Der Wert bestand nicht mehr im Material einer Münze. Viel mehr bestand und besteht der Wert auf einer Vereinbarung aller, die dieses Geld benutzen. Dabei gilt die Gleichtung, dass sich der Wert an Waren und Leistungen einer Region und die Menge an Geld ungefähr gleich gestalten. Hier kommt und kam es aber stets zu Abweichungen.

Ist die Menge des Geldes grösser als die Menge an Waren und Leistungen, so spricht man von Inflation. Irgendwo ja auch logisch. Übertrieben gesagt: Existiert nur ein Brot und im Gegenzug 100 Millionen Euro, so kostet dieses Brot halt 100 Millionen Euro. Zeiten, in denen es so war, gab es übrigens wirklich. Man denke einmal zurück an die Zeit nach dem 1.Weltkrieg.

Umgekehrt ist es aber auch problematisch, wenn die Geldmenge kleiner als die Menge an Waren und Dienstleistungen ist. In diesem Fall spricht man von einer Deflation. Auch dies ist kein erstrebenswertes Ziel, da sich in solch einer Phase keine Gewinne erzielen lassen.

Über viele Jahrhunderte entwickelte sich das Geld zu dem, wie wir es heute kennen. Vielleicht wird es irgendwann auch eine Zeit ohne Geld geben! Dies erscheint, in ferner Zukunft, denkbar.

 

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